Eckehard Korthals
Charles III.
Vom umstrittenen Kronprinzen
zum altersweisen britischen König
1. Auflage - Neuausgabe
Die Biographie von „Charles
III.“ ist die Fortsetzung des erfolgreichen Buches „Die Windsors – die
deutschen Wurzeln des britischen Königshauses von Georg I. bis Elizabeth II.“
vom selben Autor.
Auch in diesem neuen Buch
geht es nicht um die apologetische Schönfärberei der britischen Monarchie,
sondern u. a. um einen König, der anno 1997 nach dem Tod von Princess Diana als
Prince of Wales mitschuldig daran war, dass das Ansehen des britischen Königshauses
einen absoluten Tiefpunkt erreicht hatte. Der Autor beschreibt aber auch den
Aufstieg und unglaublichen Übergang von einem der verhasstesten Royals der
britischen Geschichte zu einem gereiften Monarchen.
zum Inhalt:
Die Kindheit des Kronprinzen
Die schulische Entwicklung des Kronprinzen
Charles & Diana
Charles & Camilla
Der rebellische „Meddling Prince of Wales“
8. September 2022: The Queen is dead, long live the
King
Der erste Staatsbesuch von Charles III. in Deutschland
(29.-31. März 2023)
Die Krönung
Die ersten beiden erfolgreichen Jahre nach
Thronbesteigung und Krönung
Anhang: Datenüberblick
/ Auf den Spuren von Charles III. / Stammbaum vom Haus Stuart zum Haus Hannover
/ Stammbaum vom Haus Hannover zum Haus Sachsen-Coburg-Gotha
Die Battenbergs
zum Autor:
Eckehard Korthals, 1937 im
westpreußischen Dirschau geboren, aufgewachsen in Uetersen / Holstein,
studierte in Hamburg Anglistik, Geschichte und Philosophie. Anschließend war
der promovierte Gymnasiallehrer in verschiedenen Städten Großbritanniens (Uxbridge
/ Hillington) und Deutschlands (Flensburg, Westerland / Sylt, Bad Driburg)
tätig. Seit vielen Jahren unternimmt der begeisterte Wanderer und Globetrotter
ausgedehnte Studienreisen, auf denen er sein kulturgeschichtliches Wissen
ständig erweitert. Er gilt als profunder Kenner von Großbritannien und der
schottischen Geschichte und veröffentlichte Bücher und Buchreihen in
zahlreichen Auflagen, die ihm große Anerkennung unter der Leserschaft
einbrachten.
Buchauszüge:
Auszug aus dem Kapitel: Die Kindheit des Kronprinzen
Onkel Dickie und Philip
Mountbatten gingen davon aus, dass mit der Geburt von Charles des Haus Windsor durch das Haus Mountbatten, ebenso wie das Haus Hannover 1841 durch das Haus Coburg-Sachsen-Gotha abgelöst
würde. Aber der anglisierte Name Mountbatten klang noch zu sehr nach Battenberg. Der Hass gegen die
Deutschen war noch so kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zu groß. Nie hätten
Churchill, George VI. und Queen Mum (Elizabeth), die Philip spöttisch „The Hun“
(Schimpfwort für die Deutschen im Ersten Weltkrieg) nannte, eine Namensänderung
zugelassen. Die Witwe von George V., Queen Mary (Teck), die sich trotz ihrer
deutscchen Wurzeln englischer gab als jeder Brite und deren Gemahl 1917 das
Haus Coburg-Sachsen-Gotha in Windsor umbenannt hatte, war empört: Wie könne
Philip, dieser „junge Narr“ (young fool) auf den Gedanken kommen, dass seine
Kinder einmal Mountbatten heißen sollten. Auf Betreiben von Churchill musste
Elizabeth II. nach ihrer Thronbesteigung 1952 feierlich erklären, dass sie und
ihre Kinder als das Haus und die Familie Windsor benannt und betitelt werden
sollten. Prince Philip schmollte und sagte auf seine sarkastische Weise: „Ich
bin nichts anderes als eine verdammte geschlechtslose Amöbe“ (bloody amoeba). „Ich
bin der einzige Mann im ganzen Land, der seinen Kindern nicht den eigenen
Nachnamen geben darf.“
Auszug aus dem Kapitel: Die schulische Entwicklung des
Kronprinzen
Prince Charles entwickelte
sich zu einem schwächlichen, ängstlichen Knaben, der von
Minderwertigkeitskomplexen wegen seiner X-Beine, seiner Plattfüße, seiner
langen Nase und vor allem seiner abstehenden Ohren geplagt war und der häufig
an Asthmaanfällen und Erkältungskrankheiten litt. Prince Philip versuchte, aus
ihm einen Mann zu machen, indem er ihm das Schießen, Reiten, Jagen und Polo
beibrachte. Er war der Meinung, dass die Nannies, Privatlehrerinnen und
homosexuellen Diener seinen Sohn verweichlicht hätten. „Nichts als Kindermädchen, Gouvernanten und Schwuchteln“, sagte er
in seiner sarkastischen Art und setzte sich bei seiner Frau dafür ein, dass
Charles auf eine ordentliche Privatschule geschickt wurde. Hier sollte er durch
einfache, spartanische Kost, kalte Duschen, eiserne Bettgestelle wie in
primitiven Jugendherbergen, ganzjährig geöffnete Schlafzimmerfenster, zugige
Korridore, abhärtenden Sport und körperliche Züchtigung und Ertüchtigung zu
einem Gentleman erzogen werden, der „Schmerzen
und die Widerwärtigkeiten des Lebens mit zusammengebissenen Zähnen (im
Englischen „Lippen“) erträgt“.
Auszug aus dem Kapitel: Charles & Diana
Prince Charles
und Diana kannten sich schon seit
früher Kindheit, denn sie waren Nachbarkinder in Sandringham. Da Charles 12 Jahre älter als Diana war, schenkte er
dem kleinen Mädchen wenig Beachtung.
Diana spielte gelegentlich mit Andrew, der nur ein Jahr älter als sie war.
Dianas ältere Schwester Sarah war
für Prince Charles schon interessanter. Dianas Vater war der 8. Earl of Spencer, die neben dem Landgut Althorp (Northhampton-shire) das Park House in Sandringham besaß, nicht weit vom königlichen Schloss
Sandringham/Big House. Wenn die königliche Familie zu Weihnachten in
Sandringham weilte, besuchte man sich gegenseitig. Kurzfristig war Earl Spencer
sogar einmal königlcihe Stallmeister gewesen. Als Diana 6 Jahre alt war, hatte
er sich von seiner Frau (Mrs. Shand Kydd) getrennt. Da seine Gattin ihn
betrogen hatte, wurden die Kinder Sarah, Jane, Diana und Charles ihm
zugesprochen. Er heiratete dann Raine, die Tochter der berühmten Romanschriftstellerin
Barbara Cartland.
Als Prince Charles sich 1980
für das 19jährige hübsche, schlanke Nachbarkind zu interessieren begann, hatte
der Teenager es gerade einmal zu einer Kindergartengehilfin
(kindergartenhelper, keine examinierte Kindergärtnerin) im Young England
Kindergarten/Pimlico gebracht. Sie besaß im vornehmen Kensington (Nähe Kaufhaus
Harrods, Coleherne Court 60) eine Eigentumswohnung, die sie mit drei
Freundinnen teilte.
Prince Charles hat Diana nie
in der Wohnung besucht. Er lud sie aber über seine Dienstboten zu
Polo-Veranstaltungen, Pferderennen und Opernaufführungen ein. Diana
interessierte sich nach einem Reitunfall nicht sonderlich für Pferde, und hatte
auch keinen Sinn für klassische Musik und Opern. Sie liebte Pop und schicke
Mode. Wie alle Teenager schwärmte sie für den 12 Jahre älteren Märchenprinzen
und fühlte sich geehrt, dass er nicht mehr ihrer älteren Schwester Sarah,
sondern ihr selbst Avancen machte.
Auszug aus dem Kapitel: Charles & Camilla
Camilla wurde nach der
Hochzeit von der Queen voll akzeptiert. Die Königin merkte sehr bald, dass sie
mit der gereiften, mütterlichen Camilla mehr gemeinsam hatte (z.B. den
Pferdesport) als mit Diana oder Sarah Ferguson. Es freute die Queen, dass
Camilla – selber Mutter von zwei erwachsenen Kindern – so gut mit William und
Harry auskam.
Auch bei
Wohltätigkeitsveranstaltungen, Eröffnung von Ausstellungen oder Krankenbesuchen
(z.B. 2005, im Juli Besuch v. Bombenterroropfern im St. Mary´s
Hospital/Paddington) machte sie eine gute Figur. Die Queen sah ein, dass
Camilla ihren Sohn wirklich glücklich machte und viel besser zu ihm passte als
Diana. Zum offiziellen 80. Geburtstag der Queen im Juni 2006 erschien Camilla,
die Duchess of Cornwall, zum ersten Male mit den Royals auf dem berühmten Balkon vom Buckingham Palace, das hieß,
sie war voll in die königliche Familie integriert. Es fragte sich nur, ob die
Mehrheit der Briten sie auch als zukünftige Königin akzeptieren würde. Nach
einer Meinungsumfrage am Daily Telegraph anlässlich ihres 60. Geburtstages am
17. Juli 2007 konnten sich 28 % der Bevölkerung Camilla als Queen vorstellen.
Das wäre 1997 noch undenkbar gewesen.
Auszug aus dem Kapitel: Der rebellische „Meddling
Prince of Wales“
Bücher wie Andrew Morton`s Enthüllungen „Diana. Her True Story“ (1992) ließen
Zweifel aufkommen, ob Prince Charles, der Ehebrecher, als König überhaupt
geeignet sei. Anno 2018 schrieb Tom Bower eine wenig schmeichelhafte
Biographie über den „Rebel Prince. The
Power, Passion and Defiance of Prince Charles“, die diese Bedenken zu
bestätigen schienen. Bower wirft den Prinzen von Wales vor, er sei „pampered, petulant and self-pitying“
(verwöhnt, schmollend und voller Selbstmitleid). Schon 2004 habe er gesagt,
dass niemand verstehen könne, was für
eine schreckliche Hölle es sei, Prince of Wales zu sein: „Nobody knows what
utter hell it ist o be Prince of Wales!“ An seinem 70. Geburtstag (14.
November 2018) beklagte er, immer noch auf seine Rolle als britischer König
warten zu müssen. Es sei eine Bürde, eine schwere Last (a burden), Prince of
Wales zu sein. Dabei verwöhnten den verhätschelten (pampered) Kronprinzen, so
zählt Bower auf, ein Stab von 124 Mitarbeitern. Er habe ständig zwei Diener zur
Verfügung, die ihm fünfmal am Tage frisch gebügelte Hemden, saubere Socken und
neue, teure Anzüge zurechtlegten. Auf den Reisen begleiten ihn die beiden
Diener, der Butler, der Diätkoch, sein Privatsekretär, seine Stenotypistin und
seine Bodyguards.
Bei einem Besuch in Nordostengland (2004) habe er
ein Transistorradio, seinen eigenen Toilettensitz, extraweiches
„Kleenex“-Toilettenpapier, seinen bevorzugten „Laphroaig“-Whisky,
Mineralwasserflaschen und zwei Landschaftsbilder der schottischen Highlands von
seiner Entourage mitnehmen lassen. In einem Möbelwagen sei am Tage zuvor die
gesamte Schlafzimmereinrichtung inklusive der orthopädischen Matratzen
vorausgeschickt worden. Im Reisegepäck durften die extra für Charles
zusammengestellten Bio-Lebensmittel ohne die geringsten chemischen Zusätze
nicht fehlen. Bei einer anderen Reise überreichte der Sicherheitsbeamte dem
Butler des Gastgebers eine versiegelte Karaffe mit dem für Charles bestimmten
„Martini“ sowie dessen eigenes Trinkglas.
Auszug aus dem Kapitel: 8. September
2022: The Queen is dead, long live the King
Mit 73 Jahren war Charles III. der älteste Thronfolger
in der englischen Geschichte. Bisher
galt William IV. (reg. 1830-1837) mit 65 Jahren als der älteste „Sucessor tot
he Throne“, Queen Victoria (reg.
1837-1901) mit 18 Jahren als die jüngste
Thronfolgerin.
Queen Elizabeth II. war 26
Jahre alt, als sie in Kenia benachrichtigt wurde, dass ihr Vater George VI.
gestorben und sie bereits zur neuen Königin ausgerufen worden sei.
Prinzessin Diana, die „Königin der Herzen“, die 1997 bei einem tragischen Autounfall
ums Leben gekommen war, hielt den „Ehebrecher“ (adulterer) Charles als König
für völlig ungeeignet. In den „Panorama“-Interview
vom 20. November 1995 plädierte sie dafür, dass die Krone unmittelbar nach
dem Tode von Queen Elizabeth II. auf ihren Sohn Prince William (damals erst 13
Jahre alt) übertragen werden sollte. Als Queen Elizabeth am 8. September 2022
starb, war Prince William 40 Jahre
alt, glücklich mit Kate verheiratet und hatte drei Kinder (George – 9 Jahre
alt, Charlotte – 7 Jahre und Louis – 4 Jahre). Er war beliebter beim Volk als
sein Vater Charles und seine Stiefmutter Camilla,
und er wäre jetzt ein idealer Thronfolger im richtigen Alter gewesen. Aber die
britische Monarchie ist kein Wahlkönigtum wie in uralt-angelsächsischen Zeiten.
Es gilt das erbliche Erstgeburtsrecht. Nach dem Tode von Prinzessin Diana
(1997) war das Ansehen der Monarchie jedoch an einem solch absoluten Tiefpunkt
angelangt, dass die Bevölkerung Prince Charles und Camilla niemals als King
& Queen akzeptiert hätten.
Auszug aus dem Kapitel: 29. bis 31.
März 2023: Der erste Staatsbesuch von Charles III. in Deutschland
Trotz des typischen
britischen Aprilwetters im März war der erste Staatsbesuch von Charles III. und
Queen Camilla in Deutschland ein großartiger, einmaliger Erfolg.
Am 22. März 2023 landete das Flugzeug pünktlich um 14 Uhr in Berlin
und Charles III. und Queen Consort Camilla wurden auf dem Flugplatz mit 21
Salutschüssen und zwei aufgestiegenen „Eurrofightern“ am Himmel begrüßt. Man
fuhr dann sofort zum Brandenburger Tor
auf dem Pariser Platz, wo der britische König und seine Gemahlin vom
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
und seiner Gattin Elke Büdenbender mit militärischen Ehren empfangen wurden.
Zum ersten Mal fand der Empfang durch den Bundespräsidenten nicht vor dem Schloss „Bellevue“, sondern vor der
eindrucksvollen Kulisse des Brandenburger Tores im Zentrum Berlins statt.
Trotz der nassen Kälte von
zehn Grad Celsius focht das den König im dunkelblauen und Camilla im
hellblauen, langen Mantel nicht an. Charles III. schritt gut gelaunt die
Ehrengarde von 130 Bundeswehrsoldaten ab und schüttelte dann an den
Absperrgittern den begeisterten Zuschauern die Hände. Er gab sich lockerer und volksnäher als seine Mutter bei ihren früheren
Besuchen in Deutschland. Er trug beim Handshaking auch keine Handschuhe.
Als die gelbe Kappe eines Zuschauers vom Wind verweht in den abgesperrten Sicherheitsbereich
fiel, bückte sich der Monarch und gab diese dem völlig verduzten Mann über das
Absperrgitter hinweg wieder zurück. Ein einmaliger Moment, der den König zum
Anfassen sympathisch machte. Viele Fans überreichten dem britischen König
kleine Geschenke wie z. B. einen Blumentopf zum Einpflanzen in Highgrove.
Auszug aus dem Kapitel: Vorbereitungen für die Krönung
am 6. Mai 2023
Bei den Vorbereitungen für
die Krönung von Charles III. musste die sogenannte „Goldene Ampulle“ (golden ampulla), ein goldenes Gefäß, in dem das Salbungsöl aufbewahrt und mit dem Coronation Spoon (ein silberner Löffel
aus dem 12. Jahrhundert) entnommen wird, bereits zwei Monate vor dem 6. Mai
2023 für den wichtigen „magischen Moment“ der Anoinment (Salbung)
bereitgestellt werden. Das Salbungsöl bestand aus Olivenöl, das von dem Ölberg
aus Jerusalem stammt, u. a. von dem Hain in der Nähe der Himmelfahrtskapelle
und der „Maria Magdalena“-Kirche, wo Alice Battenberg, Charles` deutsche
Großmutter väterlicherseits ihre letzte Ruhestätte fand. Der griechische
Patriarch Theophilos III. und der anglikanische Erzbischof Hosam Naoum hatten
dann das vom Ölberg gewonnene Salbungsöl in der Grabeskirche von Jerusalem
geweiht. Bei der Krönung von Elizabeth II. 1953 durfte die mystische, magische,
weihevolle Salbungszeremonie nicht von TV-Kameras übertragen werden, denn der
Mythos einer gesalbten Königin (anointed Queen) von Gottes Gnaden sollte
erhalten bleiben. Die gottesfürchtige, religiöse Queen soll angeblich wirklich
geglaubt haben, von Gott auserwählt worden zu sein, als christliche Herrscherin
bis zum Tod ihre königlichen Pflichten zu erfüllen. Bei seiner Krönung am 12.
Mai 1937 soll Elizabeths Vater, George VI, bei der Salbung durch den Erzbischof
von einer religiösen Erhebung, Verzückung (exaltation) erfasst worden sein.
Während der Zeremonie, so berichtete Erzbischof Lang später, habe George VI.
den Eindruck gehabt, dass „noch Ein Anderer“ (some One Else = God) bei ihm war
(s. Sarah Bradforf: „George VI.“. London, 1989).
Auszug aus dem Kapitel: Die Krönung
Auch wenn 28,5 bis 32 % der
jungen, von sozialen Medien beeinflussten Menschen zwischen 18 und 24 Jahren
äußerten, dass sie an den Krönungsfeierlichkeiten nicht interessiert seien und
teilweise sogar für die Abschaffung der Monarchie plädierten, so belegt doch
die Begeisterung der Bevölkerung auf den Straßen, öffentlichen Plätzen, den
Pubs und im Fernsehen das Gegenteil . Wenn es 2023 zu einem Referendum gekommen
wäre, hätten sich mindestens 65 bis 70 % der Briten für die Beibehaltung der
Monarchie entschieden.
Die Krönung von zwei
Ehebrechern mit dem Segen der anglikanischen Kirche wäre 1997 nach dem Tod von
Prinzessin Diana oder 1936 nach dem Tod von George V. (Edward VIII. wollte eine
geschiedene Amerikanerin heiraten und zur Königin machen) undenkbar gewesen.
Anno 2023 war Charles III. in der Beliebtheitsskala der Royals von 20 % im
Jahre 1997, von 48 % im Jahre 2018 auf 52 % gestiegen. Nach dem Tod der
verehrten Queen Elizabeth II. anno 2022 hatte ihr Sohn als Thronfolger alles
richtig gemacht. Auf sein Betreiben waren die Krönungsfeierlichkeiten minutiös
ausgearbeitet und geprobt worden. Es konnte nichts mehr schiefgehen. Es sollen
insgesamt sogar 29.000 Sicherheitsbeamte in Uniform und Zivil im Einsatz
gewesen sein.
Auszug aus dem Kapitel: Die ersten beiden
erfolgreichen Jahre nach Thronbesteigung und Krönung
Charles III. war der erste
König, der seine Mätresse geheiratet hatte, im Gegensatz etwa zu Edward VII.
(reg. 1901-1911), dessen Mätresse Alice Keppel Camilla`s Urgroßmutter war. Als
Queen Camilla in der Kutsche die Prachtstraße „The Mall“ entlang zum Paradeplatz
der „Horse Guards Parade“ fuhr, wurde sie ebenso wie Charles III. (hoch zu
Ross) von Zuschauern begeistert empfangen. Das wäre 1997 nach dem Tode von
Princess Diana noch völlig unmöglich gewesen.
Charles III. konnte ein Jahr
nach der Thronbesteigung wirklich zufrieden sein. Auf der Beliebtheitsskala der
Royals lag er mit 60 % Zustimmung an
vierter Stelle. William nahm mit 74 %
den ersten, Kate mit 73 % den zweiten und Princess Anne mit 72 % den dritten Platz ein.
182 Seiten mit vielen
Schwarz-weiß- und Farbabbildungen, Hardcover, Format 16,5 x 24,5cm
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Dieser Artikel wurde am Montag, 19. Mai 2025 im Shop aufgenommen.