Buchverlag König

Leuchtendes Schottland

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Tronicke, Jürgen

Leuchtendes Schottland
Eine kulturgeschichtliche Reise zu Leuchttürmen, Schlössern und Whiskybrennereien

Johann Wolfgang von Goethe hat einmal geschrieben: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“. Getreu diesem Motto möchte der bekannte Sachbuchautor und der Buchverlag König die Leserinnen und Leser in diesem umfangreichen Buch mit auf eine Reise um die Küsten und auf die Inseln des unglaublich faszinierenden, abwechslungsreichen und in weiten Teilen auch mystischen Schottland nehmen. - Leuchttürme sind Denkmäler maritimer Baukunst und Bestandteil der Seefahrtgeschichte ihrer Länder. In einer von der Seefahrt stark geprägten Nation wie Großbritannien spielen die Leuchtfeuer eine ganz besondere Rolle, und so ist auch Schottland ein leuchtendes Land, an dessen Küste und auf den vielen Inseln zahlreiche einzigartige Leuchttürme stehen. - Auch wenn Leuchtfeuer im Vordergrund dieses Buches stehen, so bietet dieses Land mit seiner vom jahrhundertelangen Freiheitskampf geprägten Geschichte viel mehr. So ist Schottland wie kein anderes Land der Erde mit dem „Wasser des Lebens“, dem Whisky, verbunden und daher darf auch ein Ausflug in die Welt des Malt Whisky und der schottischen Brennereien nicht fehlen. - Das gesamte Land ist weiterhin überzogen von Burgen und Schlössern, die Zeitzeugen der ständigen Rivalität mit den Engländern und des Kampfes der Schotten gegen das schier übermächtige Königreich England sind. Wir tauchen ein in die spannende Geschichte einer stets nach Unabhängigkeit strebenden Nation, in der nicht nur die Leuchtfeuer brennen, sondern auch noch immer die Fackeln der Freiheit und Unabhängigkeit. - Darüber hinaus führt die Reise zu historischen Kirchen, Abteien und Klöstern, die die Geschichte der Christianisierung und später der religiös motivierten Kämpfe im Rahmen der Reformation in Großbritannien erzählen, die noch heute von großer Bedeutung sind. Auch zahlreiche historische Kultstätten und Ausgrabungsorte, die größtenteils zum „UNESCO-Weltkulturerbe“ gehören, liegen auf unserer Reiseroute. Wir erleben eine faszinierende und abwechslungsreiche Landschaft und Natur, wir begegnen den Tieren, die dort zuhause und für das Land typisch sind. Ergänzt wird das Schottlandbild durch viele touristische Attraktionen, die regelmäßig das Ziel der Reisenden durch das Land sind.

Zum Inhalt:     Vorwort – Danksagung – Begleitwort  Die Ostküste: St. Abb´s Head – Bell Rock, Scurdie Ness – Kinnaird Head - Die Speyside (“Whisky Country”)  Die Ostküste: Covesea Skerries – Noss Head  Die Nordküste: Duncansby Head – Cape Wrath  Die Orkney Inseln: Brough of Birsay – Cantick Head - Die Shetland Inseln: Esha Ness – Muckle Flugga - Die Westküste und die Inneren Hebriden: Stoer Head – Hyskeir, Ardnamurchan – Fladda, Davaar – Rhinns of Islay, Turnberry – Mull of Galloway  Die Isle of Man: Douglas Head – Chicken Rock - Die Äußeren Hebriden: Barra Head – Arnish Point Anhang: Fachbegriffsverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis, Quellen- und Literaturverzeichnis, Register.

Leseprobe:     Leuchtturm Bell Rock: Mit der Fertigstellung der Laterne hatte der Leuchtturm eine Gesamthöhe von 36 Metern erreicht. Über sechs Stockwerke führen im Treppenhaus 96 Stufen hinauf in den Laternenraum. Als Besonderheit verfügt der Bell Rock Leuchtturm unterhalb des Laternenraumes über den „Strangers Room“, eine holzgetäfelte Bibliothek, gefertigt von „Messrs. Trotter“ aus Edinburgh und MacDonald aus Arbroath. Die Gesamtkosten für die Leuchtfeuerstation Bell Rock betrugen £ 61.331. Am 1. Februar 1811 nahm der erste Principal Lightkeeper John Reid das rot-weiße Drehfeuer mit einer Tragweite von 35 Seemeilen zum ersten Mal in Betrieb. Die anderen Leuchtturmwärter der ersten Besatzung waren John Bonnyman, Henry Leask und Peter Fortune. Als erstes Nebelsignal erhielt Bell Rock zwei 500 Pfund schwere Nebelglocken, die an der Galerie des Laternenhauses angebracht waren. Zwei Jahre nach Inbetriebnahme des Leuchtturms wurden auch die Landstation mit dem Signal Tower und die Wärterhäusern fertiggestellt. In einem Fenster des Turmes stand ein Teleskopfernrohr, mit dem man den Bell Rock beobachten konnte. Darüber hinaus befand sich auf der mit Zinnen verzierten Turmspitze ein Mast mit einem Signalball. Das Gegenstück hierzu befand sich auf der Galerie des Leuchtturmes und so war eine ständige Kommunikation zwischen Arbroath und der Besatzung auf dem Inchape Rock möglich. Im Jahr 1842 wurde die optische Apparatur ausgebaut und nach Kanada verschifft, um dort in Neufundland auf dem Leuchtturm Cape Bonavista noch bis zum Jahr 1872 weiter verwendet zu werden. Welche Optik Bell Rock dafür im Gegenzug erhielt, ist bedauerlicherweise in den Archiven der Seezeichenbehörde nicht mehr aufzufinden... Im Hafen in Abroath bieten verschiedene Bootsführer Charterfahrten für £ 30.00 bis £ 50.00 zum Bell Rock Leuchtturm an, wie zum Beispiel „Arbroath Sea Safari“ (Kontakt: www.arbroathseasafari.co.uk

Zum Autor:     Jürgen Tronicke (Jahrgang 1955) lebt in Gettorf, Schleswig-Holstein. Nach seiner Ausbildung zum Luftwaffenoffizier studierte er in München Pädagogik mit den Schwerpunkten Psychologie, Erwachsenenbildung und Geschichte. Vor seiner Pensionierung als Oberst im Jahr 2016 war er als Chef des Stabes an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg tätig. Neben zahlreichen Artikeln in nationalen und internationalen Fachzeitschriften und Magazinen veröffentlichte er 2007 „Feuer über der See: Leuchttürme Irlands und der Isle of Man“ und 2012 „Wächter an rauen Küsten: Eine Reise zu den Leuchttürmen in England, Wales und auf den Kanalinseln“. - Jürgen Tronicke ist Gründungsmitglied der „World Lighthouse Society“ (WLS) und war von 2006-2019 ihr Chairman. Darüber hinaus ist er Mitglied in verschiedenen weiteren deutschen und internationalen maritimen Organisationen. Seit mehr als 30 Jahren begeistern ihn Leuchttürme, und sein besonderes Interesse und Engagement gilt dabei  ihrem Schutz und Erhalt als Bestandteil des weltweiten maritimen Kulturerbes. Jürgen Tronicke gilt als Fachmann und Kenner insbesondere der britischen Inseln.


500 Seiten Mit vielen halb- und ganzseitigen Farb-Abbildungen

Hardcover, gebunden, Format: 16,5 x 24,5 cm


51,20 € (A) / CHF 89,8


Auslieferung voraussichtlich ab 01.04.2019


  • ISBN: 978-3-943210-27-9
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Dieser Artikel wird vorraussichtlich am Montag, 01. April 2019 auf Lager sein.

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