Buchverlag König

Der Dreizehnte

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Gerstäcker, Friedrich


Der Dreizehnte

Rätselhafte Begebenheiten – nicht nur für Abergläubische (Band 1)

2. Auflage


Sind Sie abergläubisch? Dann legen sie dieses Buch rasch aus der Hand. Denn die Erzählungen des bekannten Reiseschriftstellers Friedrich Gerstäcker (1816-1872) könnte Sie in der Meinung bestärken, daß die „13“ wirklich eine Unglückszahl sei. Das mußte schließlich auch die Gruppe ehrenwerter Bürger zugeben, die einen Club der „13“ gegründet hatten, um den dummen Vorurteilen in der Kleinstadt mutig entgegenzutreten. Aber kurz vor der Silvesternacht ereilte den „13“ das Schicksal. – Oder glauben Sie etwa, daß versunkene Dörfer aus dem Moor wieder auftauchen können? 
Was Friedrich Gerstäcker berichtet, ist nicht für Leser mit schwachen Nerven bestimmt. Der Autor hat die Welt bereist, als es noch kein Flugzeug und noch kein Dampfschiff gab. In Südamerika, in Australien, in der Südsee erlebte er, daß es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als wir aufgeklärten Europäer zugeben möchten.


Zum Autor:

Gerstäcker wurde am 10. Mai 1816 in Hamburg als Sohn des Opernsängers Samuel Friedrich Gerstäcker (1790-1825) und dessen Frau Friederike, geb. Herz (Opernsängerin) geboren. Nach dem Tod seines Vaters lebte er mit seiner Schwester Molly zunächst bei seinem Onkel, dem Hofschauspieler Eduard Schütz in Braunschweig und besuchte dort auch die Schule, das traditionsreiche „Martino-Katharineum“. Nach dem Abschluss der mittleren Reife begann er 1833 in Kassel eine kaufmännische Lehre, die er nach wenigen Monaten wieder abbrach. Zu Fuß kehrte er zur Mutter nach Leipzig zurück und eröffnete ihr, dass er nach Amerika auswandern wolle.
 Im Jahre 1837 reiste er erstmals in die USA und arbeitete in verschiedenen Berufen (als Heizer, Matrose, Jäger, Farmer, Koch, Silberschmied, Holzfäller, Schokoladenerzeuger, Hotelier). Da ihm das städtische Leben nicht zusagte, führte er das Leben eines Jägers. - Nach sechs Jahren, in denen er von Kanada bis Texas und von Arkansas bis Louisiana den Subkontinent durchwandert hatte, kehrte er voller Tatendrang 1843 nach Deutschland zurück. Er ließ sich in Dresden nieder, fertigte Übersetzungen bekannter Autoren aus dem Englischen an und veröffentlichte seine ersten schriftstellerischen Arbeiten in verschiedenen Zeitschriften. „Die Regulatoren in Arkansas“ und „Die Flußpiraten des Mississippi“ begründeten seinen schriftstellerischen Erfolg, Gerstäcker konnte seinen Lebensunterhalt künftig als Freier Schriftsteller bestreiten.
Insgesamt war er ein Autor von spannenden Abenteuerromanen und -erzählungen, aber auch Dorfgeschichten, der ebenso Landschaften und kulturelle Verhältnisse gut wiederzugeben verstand. Der von seinen deutschen Lesern und zahlreichen Auswanderungswilligen hochgeschätzte Weltenbummler hinterließ eine 44-bändige Gesamtausgabe, die er selbst noch vor seinem Tod für den Verlag von H. Costenoble, Jena, eingerichtet hatte.

Friedrich Gerstäcker starb am 31. Mai 1872, im Alter von 56 Jahren, in Braunschweig mitten in den Reisevorbereitungen für eine Reise nach Asien und Indien nach einem Hirnschlag.

240 Seiten mit zwei unheimlichen Geschichten und einemEssay über Friedrich Gerstäcker und sein Leben und Wirken von Hildegard Gerlach

Broschur, Klebebindung, Format: 10,5 x 15,0 cm


15,60 € (A) / CHF 28,00


Anzahl:

  • ISBN: 978-3-939856-13-9
  • Gewicht: 0.171kg
  • 2 Stück auf Lager


Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 03. Mai 2012 im Shop aufgenommen.

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