Buchverlag König

Die Wunderblumen vom Röschnitzgrund

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Schramm, Rudolf


Die Wunderblumen vom Röschnitzgrund

Sagen aus dem Tal der Weißen Elster

1.Auflage


Diese Sagensammlung des bekannten vogtländischen Sagenforschers Rudolf Schramm zeichnet sich dadurch aus, daß versucht wird, die jeweiligen Überlieferungen aus dem mittleren Elstertal in der näheren Umgebung der Stadt Greiz in historische, volkskundliche, naturwissenschaftliche und andere Zusammenhänge zu stellen und somit den Leser zusätzliche Informationen zu vermitteln. Dabei hat Schramm die hier aufgenommenen Sagen nicht allein älterer gedruckter Literatur entnommen, sondern auch rein mündlich-gedächtnismäßig überlieferte Texte in die Auswahl einbezogen und dabei eigene Aufzeichnungen als auch die ihm bekannter Heimatfreunde genutzt. Durch seine behutsame Neuerzählung, ohne Veränderung der Aussage und des Gehalts, erreicht der Autor, daß sich auch der heutige Leser angesprochen fühlt. - Die Illustrationen von Friedrich Degenkolb gehen zum Teil über den Rahmen einer rein bildlichen Abbildung des Geschehens in den jeweiligen Texten hinaus und unterstreichen einfühlsam die Stimmung und den Reiz der Sagen. Ein Ortsverzeichnis mit einer Übersichtskarte und ein Quellennachweis, der auch Archivalien einschließt, stehen dem Leser zur schnellen und sachkundigen Orientierung zur Verfügung.


Aus dem Inhalt:

  1. Kapitel : Schlimme Zeiten : Von Krieg, Feuersnot und Pestilenz
  1. Kapitel : Ein Volksheld unserer Heimat
  2. Kapitel : Frevel und Sühne
  3. Kapitel : Holzweibel, Zwerge und andere Kobolde
  4. Kapitel : Nixen, Riesen und Wilde Jäger
  5. Kapitel : Otternkönig und Wunderblume
  6. Kapitel : Von Zaubermeistern
  7. Kapitel : Von seltsamen Geschehnissen in Stadt und Land
  8. Kapitel : Schimpf und Scherz

Anmerkungen zu den Sagen, mit dem Ortsverzeichnis, einer Übersichtskarte und dem Quellennachweis


Zum Autor:
Am 15.09.1902 wurde Rudolf Ehregott Schramm als Sohn von Arno Moritz Schramm und seiner Ehefrau Ida Lina Schramm, geb. Vogel, in Greiz- Aubachtal geboren. Nach seiner Schulzeit und dem Besuch des Lehrerseminars legte er im März 1923 seine Reifeprüfung als Lehrer ab und nahm die Arbeit im Thüringer Schuldienst als Volksschullehrer auf. Während seiner Lehrertätigkeit in Großfurra im Harz lernte er seine Weggefährtin Käthe Schmidt kennen und lieben. Nach der Trauung war Rudolf Schramm in verschiedenen Schulen seines Heimatortes Greiz tätig. Die Vermittlung des erworbenen Wissens, die Weitergabe von naturkundlichen und historischen Erkenntnissen, war die Berufung, die sein Leben ausfüllte. Sie wurde unterbrochen durch seine Soldatenzeit im 2. Weltkrieg. 1946 kehrte er aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Den neuen Herren war seine frühere Lehrertätigkeit bekannt und sie vermittelten ihn an die Schule Greiz-Irchwitz.

Neben dem Schulunterricht wandte sich Rudolf Schramm in immer stärkerem Maße der Heimatforschung zu. In den Veröffentlichungen, die von ihm in Zeitungen und Zeitschriften erschienen und in denen vorrangig geschichtliche Themen der Greizer Region aufgegriffen wurden, beharrte der Autor auf wahrer, nicht durch agitatorisches Scheinwissen getrübter, Berichterstattung.

Er verstarb am 23. Dezember 1990 in Greiz. Seine Bücher gelten heute als anerkannte Leistungen der Sagenforschung im ostthüringer Raum, die weit über diesen hinausstrahlen und Rudolf Schramm bei den Lesern unvergessen machen.
 

262 Seiten , 135 Sagen mit Illustrationen von Friedrich Degenkolb, dem geographischem Ortsregister mit einer Übersichtskarte und Quellenverzeichnis, Hardcover, gebunden,
Format 15,0 x 21,0 cm


20,80 € (A) / CHF 36,50


  • ISBN: 978-3-939856-91-7
  • Gewicht: 0.465kg
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Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 03. Mai 2012 im Shop aufgenommen.

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